„Großer Sand“ (Mainz) im Sommer

Der Große Sand ist ein kleines, aber geoökologisch und botanisch überregional bedeutsames Naturschutzgebiet in Mainz. In dem Naturschutzgebiet Großer Sand finden sich viele seltene Pflanzen und Tiere. Manche hier heimische Pflanzen wie beispielsweise derSand-Lotwurz (Onosma arenaria) kommen innerhalb Deutschlands nur noch hier in wenigen Exemplaren vor.

Das Binnendünengebiet entstand nach der letzten Eiszeit (Würmglazial) und der ersten Wiederbesiedlung durch Steppenpflanzen vor ca. 12.000 Jahren. Auf dem leicht erwärmbaren, trockenen und nährstoffarmen Sandboden des Mainzer Beckens wachsen als Reliktflora aus dieser Zeit bevorzugt Steppenpflanzen, die ansonsten nur in südosteuropäischen und innerasiatischen Steppengebieten oder im Mittelmeerraum vorzufinden sind. Das eigentliche Gelände des Naturschutzgebiets ist mit 127 ha relativ klein.

Der Große Sand liegt zwischen den Mainzer Stadtteilen Gonsenheim und Mombach und erstreckt sich bis an die in Mombach beginnenden Rheinauen. Direkt angrenzend liegt der circa 700 ha große Lennebergwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet in Rheinhessen. Der Lennebergwald steht ebenfalls unter Naturschutz und weist teilweise die gleiche Flora und Fauna auf.

Quelle: wikipedia.org

 

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Kaukasus-Asienfetthenne (Phedimus spurius)

Die Kaukasus-Asienfetthenne ist eine Pflanzenart, die heute zur Pflanzengattung Phedimus gehört und früher zur Gattung Fetthennen (Sedum) gezählt wurde.

Phedimus spurius ist eine ausdauernde, krautige Pflanze und wächst mit zahlreichen, niederliegenden oder kriechenden, wurzelbildenen Trieben. Die sterilen Triebe sind kahl oder leicht papillös und werden 5 bis 15 Zentimeter lang. Die Laubblätter sind gegen- oder selten wechselständig angeordnet. Sie sind sitzend oder kurz gestielt. Die bei einer Länge von 15 bis 35 Millimeter und einer Breite von 10 bis 12 Millimeter spatelförmige bis verkehrt-eiförmige oder nahezu kreisrunde, keilförmige Blattspreite ist häufig im oberen Teil gekerbt.

Die papillösen Blütentriebe sind niederliegend oder aufsteigend. Ihr Blütenstand bildet sehr dichte Ebensträusse mit drei bis fünf Zweigen und 15 bis 30 Blüten. Die verkehrt lanzettlichen bis länglichen Brakteen sind papillös. Die fünfzähligen (selten sechszähligen) Blüten sind fast sitzend oder kurz gestielt. Ihre deltoiden bis lanzettlichen Kelchblätter sind stumpf bis spitz und zu ihrer Spitze hin papillös. Sie sind bis zu 10 Millimeter lang. Die reinweißen bis blutroten Kronblätter sind im unteren Teil aufrecht, drüber meist ausgebreitet. Sie sind gekielt, fast eiförmig und besitzen ein kurzes, gelegentlich auch langes, aufgesetztes Spitzchen und sind 7 bis 12 Millimeter lang. Die Staubfäden sind 5 bis 9 Millimeter lang und die Staubbeutel rot. Die Nektarschüppchen sind etwas 0,5 Millimeter lang und 1 Millimeter breit. Die Blütezeit reicht von Juni bis August.

Die an ihrer Basis miteinander vereinigten, kahlen Früchte sind fast aufrecht und 5 bis 9 Millimeter lang.

Quelle: wikipedia.org

 

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Kleines Wiesenvögelchen (Coenonympha pamphilus

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 23 bis 33 Millimetern. Sie haben bräunliche ockerfarbene oder leicht ins orange gehende Flügeloberseiten mit einem nicht scharf abgegrenzten, grauen Rand und einem verwaschenen, dunklen Punkt nahe der Spitze des Vorderflügels. Die Hinterflügelunterseiten von Coenonympha pamphilus sind variabel, weißgelb, grau oder gräulich gefärbt und haben eine angedeutete helle Querbinde. Die Unterseiten der Vorderflügel sind kräftiger orange gefärbt und haben einen weiß gekernten und hell umrandeten Augenfleck nahe der Flügelspitze, der manchmal fehlt oder reduziert sein kann.

Die Raupen werden etwa 18 Millimeter lang. Sie sind hellgrün und tragen am Rücken eine dunkle, hell gesäumte Längslinie. Je auf den Seiten haben sie eine weitere gut erkennbare weiße Linie. Am Hinterleibsende ragt ein kleiner, rosafarbener Zipfel hervor.

Quelle: wikipedia.org

 

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Feld-Kuckuckshummel (Bombus campestris) auf Brombeerblüte

Die Feld-Kuckuckshummel (Bombus campestris) ist eine Art der Kuckuckshummeln aus der Familie der Echten Bienen.
Kuckuckshummeln sind sogenannte Sozialschmarotzer der Hummeln (Bombus). Anders als sonstige Vertreter jener Gattung haben die Kuckuckshummeln keine besondere Beinbehaarung zum Sammeln von Pollen. Auch fehlt in den Völkern dieser Insekten die Gruppe der Arbeiterinnen: Ein Volk besteht ausschließlich aus Drohnen und Vollweibchen (die im Volk der Hummeln als Königinnen bezeichnet würden). Wegen ihrer parasitierenden Lebensweise werden diese Tiere nach dem Kuckuck benannt, der seine Jungen von fremden Elterntieren aufziehen lässt. In gleicher Weise lassen die Kuckuckshummeln die anderen Hummeln für sich arbeiten, also Nahrung beschaffen, und ihre Jungtiere großpflegen.

Quelle: wikipedia.org

 

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Gewöhnliches Habichtskraut (Hieracium lachenalii)

Die Pflanzen sind 20 bis 50 Zentimeter hoch und führen Milchsaft. Grundblätter sind zur Blütezeit meist vorhanden, meist zwei bis fünf (selten bis 8), 1 bis 15 Zentimeter lang und 1-4 cm breit. Sie sind schmal-eiförmig bis lanzettlich, stumpflich oder spitz, am Rand grob gezähnt graugrün oder hellgrün, unterseits oft weinrot überlaufen, oberseits fast nie gefleckt, die Flecken kontrastieren nur wenig gegen das Blatt. Die meist drei bis fünf, selten ein bis zwölf Stängelblätter stehen wechselständig, einige oder alle sind unterseits zuweilen lückig-flockig behaart. Die unteren, noch bis deutlich gestielten Stängelblätter gleichen den inneren Grundblättern, die oberen hingegen sind kleiner und lanzettlich und keilig bis breit sitzend. Die mittig stehenden Stängelblätter sind bis sehr kurz gestielt.

Blütezeit ist Juni bis August. Die aufrechten Stängel sind in der oberen Stängelhälfte meist sternhaarig-grau und mit dunklen Drüsenhaaren besetzt. Der Gesamtblütenstand ist rispig, er weist drei bis acht (selten zwei bis zehn) Äste auf und zehn bis fünfundzwanzig (selten fünf bis fünfzig) Köpfchen. Die in wenigen Reihen stehenden Hüllblätter sind schmal bis breit, stumpf bis spitz, meist haarlos oder bis mäßig behaart, dafür arm- bis reichdrüsig, flockenlos oder bis mäßig flockig. Dem Körbchenboden fehlen Spreublätter. Die Körbchen messen (mit ausgebreiteten Blüten) 2 bis 2,5 Zentimeter im Durchmesser, die Blüten sind zungenförmig, zwittrig und hell goldgelb.

Die Achänen sind knapp 4 Zentimeter lang, der Haarkranz einreihig und schmutzig weiß, die Haare sind unter Druck auf die Spitze brüchig.

Quelle: wikipedia.org

 

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kriechende Hauhechel (Ononis repens)

Die Art ist eine ausdauernde, krautige bis holzige Pflanze, die in der Regel Wuchshöhen zwischen 30 und 60 cm erreicht. Der Stängel wächst ausläuferartig-niederliegend bis aufsteigend. Die aufsteigenden Seitenäste besitzen keine oder wenige, weiche Dornen. Der Stängel ist ringsum drüsig-flaumig und zerstreut zottig behaart. Die Fiedern der dreizähligen Blätter sind etwa 7 bis 22 mm lang, eiförmig und vorn meist abgerundet oder auch ausgerandet. Sie sind drüsig behaart und am Rand gesägt. Die rosaroten, blattachselständigen Blüten sitzen fast immer einzeln in einem lockeren Gesamtblütenstand. Der Kelch ist drüsig und besitzt an der Basis lange, waagerecht abstehende Haare. Die Hülsen sind kürzer als der Kelch.

Die Kriechende Hauhechel blüht vorwiegend in den Monaten Juni und Juli.

Quelle: wikipedia.org

 

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Karthäusernelke (Dianthus carthusianorum)

Die Kartäusernelke, in Österreich auch Steinnelke genannt („Stoanagl“), gehört zu der Gattung der Nelken. Die Art zählte offenbar zur Standardausstattung vieler Klostergärten. Möglicherweise führte dies zur Namensgebung. Die gesamte Pflanze enthält seifige Bestandteile, welche die Mönche und Nonnen flüssig gegen Muskelschmerzen oder Rheuma auftrugen.

Der Name der Pflanze leitet sich nach neuesten Angaben der botanisch-etymologischen Fachliteratur nicht von den Naturforschern Johann Friedrich Cartheuser (1704–1777) und seinem Sohn Friedrich August Cartheuser (1734–1796) ab, sondern von der Landschaft der Grande Chartreuse bzw. vom Kartäuserorden.

Die mehrjährige, kahle krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 15 und 45 cm. Die Blätter sind schmal-linealisch und gegenständig und am Grund scheidig verwachsen. Die Scheide wird bis 15 mm lang; etwa viermal so lang wie die Blattbreite. Die zwittrigen, fünfzähligen Blüten befinden sich in vier- bis 15-blütigen, endständigen Köpfchen. Die Krone ist purpur und etwa 2 bis 2,5 cm im Durchmesser. Die Kronblätter sind vorne gezähnt. Der Kelch und die Hochblätter sind braun und lederartig-trockenhäutig. Blütezeit ist von Juni bis September.

Quelle: wikipedia.org

 

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Gemeine Ochsenzunge (Anchusa officinalis)

Die Gemeine Ochsenzunge ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Ochsenzungen (Anchusa). Sie wird auch Gewöhnliche Ochsenzunge oder einfach Ochsenzunge genannt; weniger gebräuchlich sind die Trivialnamen Liebäugel oder Blutwurz. Sie ist in Europa verbreitet und wurde in der Vergangenheit gelegentlich als Heilpflanze verwendet.

Die Gemeine Ochsenzunge ist eine zweijährige bis ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von meist 30 bis 70 (20 bis 100) Zentimetern erreicht. Sie verfügt über eine kräftige, bis zu 1,2 Meter tiefgehende, von schwarzen, faltigen Ringen bekleidete Pfahlwurzel. Die Stängel ist frischgrün bis bläulichgrün und dicht mit auf kleinen Knötchen sitzenden, wenig starren, abstehenden Haaren besetzt. Der Stängel ist meist einfach und besitzt nur in den oberen Blattachseln sterile Kurztriebe und Verzweigungen des Blütenstandes.

Von den wechselständig und spiralig angeordneten Laubblätter sind nur die unteren deutlich gestielt, die oberen sind sitzend und mehr oder minder stängelumfassend. Die Blattspreiten sind lanzettlich bis fast linealisch und zwischen 5 und 10 Zentimeter (die grundständigen bis über 20 Zentimeter) lang und 1 bis 2 Zentimeter (selten ab 0,5 Zentimeter, die grundständigen bis 3,5 Zentimeter) breit; sie werden nach oben hin kleiner. Die Blattspitzen sind kurz zugespitzt. Der Blattrand ist ganzrandig oder häufiger etwas wellig und mehr oder minder ausgebuchtet bis ausgebissen gezähnelt. Die Blattspreiten sind beidseitig gleichmäßig behaart, die Seitennerven sind undeutlich.

Quelle: wikipedia.org

 

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verblühte Sand-Silberscharte (Jurinea cyanoides)

Die Sand-Silberscharte, auch Kornblumenartige Jurinee oder Sand-Bisamdistel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Korbblütengewächse. Die Sand-Silberscharte ist selten und mittlerweile europaweit durch die FFH-Richtlinie geschützt.

Die Sand-Silberscharte ist eine aufrechte, sommergrüne, ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 20 bis 70 cm. Diese Art bildet bis zu 2,50 m tiefe Bodenwurzeln. Im Zuge der vegetativen Vermehrung können unterirdische Triebe zu neuen Teilpflanzen eines Individuums heranwachsen. Die in einer grundständigen Rosette angeordneten Laubblätter sind fiederspaltig, mit linealischen, ganzrandigen Zipfeln. Die Blattoberseite ist erst spinnwebig wollig und später verkahlend und dann dunkelgrün; die Blattunterseite bleibt weißfilzig behaart.

Die lang gestielten Körbchen stehen meist einzeln an den Stängeln. Sie weisen einen Durchmesser von 3 bis 5 cm auf. Die Hüllblätter sind filzig-grau. Meist ist die Blütenkrone purpurrot. Die Blütezeit reicht von Juli bis September.

Die Achänen sind glatt und schwachgrubig.

Quelle: wikipedia.org

 

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Grauscheidige Federgras (Stipa pennata)

Das Grauscheiden-Federgras ist eine Pflanzenart innerhalb der Familie der Süßgräser (Poaceae). Es bildet 40 bis 70 Zentimeter hohe Halme und bis zu 33 Zentimeter lange, dicht mit langen Haaren besetzte Grannen. Das Verbreitungsgebiet liegt in großen Teilen Europas, im Norden von Afrika und reicht nach Osten bis in die Mongolei und nach China. Die Art ist in Deutschland geschützt. Sie wurde gewerbsmäßig zur Herstellung von Trockensträußen gesammelt, sodass sie in manchen Gebieten ausgestorben ist.

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Echten Federgrases reicht von Mittel-, Nord-, Süd- und Osteuropa bis nach Nordafrika, und in Asien bis nach Sibirien, in den Kaukasus, in die Mongolei und nach China.

Es kommt in lückigen Steppenrasen, an felsigen Hängen und in lichten Wäldern auf sommertrockenen, warmen, basenreichen, häufig kalkhaltigen, flachgründigen, nährstoffarmen steinigen oder seltener sandigen Böden vor. Es handelt sich um eine Lichtpflanze und einen Wärmezeiger.

Das Echte Federgras ist ein Hemikryptophyt. Die Früchte werden durch den Wind verbreitet und bohren sich bei Aufnahme von Wasser durch eine Drehbewegung der Granne selbst in den Boden.

Die Art steht in Deutschland unter Naturschutz.

Quelle: wikipedia.org

 

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Schwalbenwurz (Vincetoxicum hirundinaria)

Die Schwalbenwurz ist eine Pflanzenart der Gattung Schwalbenwurzen (Vincetoxicum) und gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse (Apocynaceae). Sie ist der einzige heimische Vertreter der Seidenpflanzengewächse (Asclepiadoideae), einer artenreichen Unterfamilie, die vor allem in den Tropen verbreitet ist.

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht Wuchshöhen zwischen 30 und 100 Zentimetern. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind länglich und an der Basis herzförmig. Sie sind glattrandig und von oberseits dunkel bläulichgrüner Farbe, unterseits auffällig heller.

Die Blüten stehen in kleinen Trauben in den Blattachseln. Die Krone wird etwa fünf bis sieben Millimeter breit, ist gelblichweiß und radförmig. Die Blütezeit dauert von Mai bis August.

Quelle: wikipedia.org

 

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Blut-Storchschnabel (geranium sanguineum)

Der Blut-Storchschnabel ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Storchschnäbel (Geranium) innerhalb der Familie der Storchschnabelgewächse (Geraniaceae). Sie ist auch in Mitteleuropa heimisch.

Der Blutrote Storchschnabel ist eine ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 15 bis 50 (selten 60) cm. Er bildet ein weit kriechendes, bei einem Durchmesser von etwa 1 cm relativ dickes Rhizom, das verzweigt, mit Niederblättern besetzt und innen rot ist. Die Stängel sind niederliegend bis aufsteigend und meist vom Grund an gabelig verzweigt. Die hellgrünen, im Herbst blutroten Stängel sind dicht mit 1 bis 2,5 mm langen, waagrecht oder nach hinten abstehenden Haaren besetzt bis fast kahl. Drüsenhaare sind selten.

Die grundständigen Laubblätter vertrocknen früh. Die Grundblätter sind gegenständig, die untersten sind 4 bis 9 cm lang, die oberen 0,5 bis 3 cm lang gestielt. Die Spreite ist bis zum Grund in sieben (selten fünf oder sechs) Abschnitte geteilt und 3 bis 5 (selten 8) cm breit. Sie sind meist beidseits zerstreut behaart. Die Abschnitte tragen ein bis drei lineale, zugespitzt Zipfel. Die rotbraunen, trockenhäutigen Nebenblätter sind eiförmig bis lanzettlich mit einer Länge von 0,5 bis 1,5 cm und am Rand zerstreut bis zottig behaart.

Quelle: wikipedia.de

 

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Feld-Mannstreu (Eryngium campestre)

Der Feld-Mannstreu ist ein in Mitteleuropa häufig bis selten vorkommender Doldenblütler (Apiaceae). Andere, teils regional verwendete oder veraltete Bezeichnungen sind: Krausdistel, Gemeine Brachdistel, Rolldistel, Radendistel, Elend, Unruhe. Er blüht im Juli und August.

Die mehrjährige krautige Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 60 cm, kann jedoch auch gelegentlich 1 m erreichen. Sie ist grau bis gelblich-grün gefärbt und sparrig verzweigt. Die ersten Laubblätter sind ungeteilt und von länglicher Gestalt, die späteren sind handförmig-fiederschnittig bis doppelt-fiederspaltig oder dreizählig doppelt-fiederspaltig und dornig gezähnt. Die unteren sind gestielt, die oberen stängelumfassend.

Die Dolden sind zahlreich vorhanden, dicht und von halbkugeliger bis walzlicher Gestalt und besitzen zahlreiche, linealische Hochblätter. Die Blüten stehen dicht. Der Blütenstand besitzt zahlreiche Hochblätter, die aus den Dolden herausragen. Die Krone ist weiß oder graugrün gefärbt. Die Frucht ist schuppig.

Quelle: wikipedia.org

 

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Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa)

Der Wiesen-Sauerampfer (Rumex acetosa), auch Großer Sauerampfer oder nur Sauerampfer, regional (Sachsen) auch Sauerlump genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Familie der Knöterichgewächse (Polygonaceae) gehört. Er wird als Wildgemüse und wurde als Heilpflanze verwendet.

Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde krautige Pflanze und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Als Überdauerungsorgan wird ein Rhizom gebildet. Seine tütenförmigen Blattscheiden (Ochrea) sind durch Verwachsung der Nebenblätter entstanden und dienen als Knospenschutz.

Die Blütezeit reicht von Mai bis August. Der Wiesen-Sauerampfer ist zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch). An blattlosen Blütenstandsschäften stehen die rispigen, thyrsenförmigen Gesamtblütenstände, die aus die dichasial wickeligen Teilblütenständen bestehen. Die relativ kleinen Blüten sind rot. Die inneren drei Perigonblätter wachsen nach der Anthese weiter und hüllen dann als „Valven“ die kleinen Nussfrüchte ein.

Quelle: wikipedia.org

 

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Klatschmohn (Papaver rhoeas)

Der Klatschmohn (Papaver rhoeas), auch Mohnblume oder Klatschrose genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae).

Der Klatschmohn ist eine einjährige bis zweijährige krautige Pflanze, die Wuchshöhen von 30 bis 80 cm erreicht. In gegliederten und netzartig verbundenen Milchsaftröhren wird Milchsaft produziert. Der wenig verzweigte Stängel ist relativ dünn und behaart. Die fiederschnittigen Laubblätter sind rau und etwa 15 cm lang.

Die Blütezeit reicht von Mai bis Juli. Die Blüten stehen einzeln, endständig auf dem Stängel. Die zwittrigen Blüten sind radiärsymmetrisch und vierzählig mit doppelter Blütenhülle. Die zwei behaarten Kelchblätter fallen beim Öffnen der Blütenknospe ab. Die Kronblätter sind in der Knospe unregelmäßig „zusammengeknautscht“. Die mit einem Durchmesser von 5 bis 10 cm relativ großen Blütenkronen können in Größe erheblich variieren. Die vier roten Kronblätter sind sehr dünn und fragil und ähneln etwas knittrigem Papier und sind daher leicht zu erkennen. Es sind etwa 164 Staubblätter vorhanden.

Die typischen, etwa 2 cm großen Kapselfrüchte enthalten einige hundert bei einem Durchmesser von bis zu 1 mm sehr kleine, dunkle Samen („Mohnkörner“). Die Früchte sind durch zahlreiche „falsche Scheidewände“ (= Wucherungen der Samenleisten) unvollständig gefächerte Porenkapseln (= „Streubüchsen“). Die Samen rasseln in der Kapsel und werden aus der Kapselfrucht durch den Wind ausgestreut.

Quelle: wikipedia.org

 

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Dieser tote Baum (stehendes Totholz) dient als Lebensraum für zahlreiche Pflanzen und Tiere

Totholz wird durch eine Vielzahl von Organismen genutzt, die sich im Laufe der Evolution an diesen Lebensraum angepasst haben. Je nach Holzart und Stand des Verfallsprozesses sind etwa 600 Großpilzarten und rund 1350 Käferarten an der vollständigen Remineralisierung eines Holzkörpers beteiligt. Zwischen Pilzen und Insekten bestehen unterschiedlichste Abhängigkeiten. Insekten übertragen Pilzsporen auf den Holzkörper, die Pilze können wiederum Nahrungsquelle und Teillebensraum für Insekten sein.

Dies führt dazu, dass jeder Totholztyp (ob liegend oder stehend, Stamm- Kronenholz oder Holzart) mit seiner eigenen Flora und Fauna assoziiert ist. Es entstehen Lebensgemeinschaften in der Rinde, im Holz, im Baummulm, in Baumhöhlen und in Sonderstrukturen wie Saftflüssen, Ameisennestern oder Brandstellen.

Viele Tiere und Pflanzen, die auf Totholz angewiesen sind, stehen auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Diese Arten sind in ihrer Lebensweise hochgradig auf bestimmte Zerfalls- und Zersetzungsphasen von Holz angewiesen. Pilze, Flechten, Moose, Farne und viele Insektenarten, wie etwa Ameisen, Hautflügler und Schmetterlinge finden hier ihre Habitatnische. Der überwiegende Teil unserer 1000 Wespen- und Bienenarten ist auf Alt- und Totholz angewiesen.

Quelle: wikipedia.org

 

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Sand-Thymian (Thymus serpyllum) und scharfer Mauerpfeffer (sedum acre)

Der Sand-Thymian ist eine Pflanzenart aus der Gattung Thymiane (Thymus) innerhalb Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Es sind zwei Unterarten bekannt.

Der Sand-Thymian ist ein immergrüner, bodenbedeckender Halbstrauch, der Wuchshöhen von 2 bis 10 Zentimeter erreicht. Die Zweige sind immer ringsum behaart. Die Laubblätter sind linealisch bis schmal elliptisch oder verkehrt-eiförmig, 1 bis 3 Millimeter breit und kurz gestielt oder sitzend. An den Blütentrieben sind sie in Größe und Form kaum unterschiedlich. Das oberste Paar der Seitennerven verliert sich meist, es vereinigt sich nicht zu einem Randnerv. Am Grund sind die Blätter bewimpert, die Spreite ist nur selten behaart. Ihre Seitennerven treten an der Unterseite stumpf hervor.

Die Blütezeit reicht von Juli bis September. Die zwittrigen Blüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die oberen Kelchzähne sind breit dreieckig und ungefähr so lang wie am Grund breit.

Quelle: wikipedia.org

 

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Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)

Die Gemeine Nachtkerze, auch als Gewöhnliche Nachtkerze bezeichnet, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Nachtkerzen (Oenothera) innerhalb der Familie der Nachtkerzengewächse (Onagraceae). Sie zählt in Mitteleuropa zu den eingebürgerten Neophyten, da sie um 1620 als Zierpflanze von Nordamerika nach Europa eingeführt wurde. Mittlerweile ist sie in Europa so weiträumig verbreitet, dass sie von den meisten Menschen als einheimische Art wahrgenommen wird.

Quelle: wikipedia.org

 

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Violette Sommerwurz (Orobanche purpurea)

Die Violette Sommerwurz ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Sommerwurzen (Orobanche) in der Familie der Sommerwurzgewächse (Orobanchaceae). Von manchen Autoren wird sie als Violett-Blauwürger (Phelipanche purpurea) in die aus Orobanche ausgegliederte Gattung Phelipanche gestellt.

Die Violette Sommerwurz ist eine 15 bis 60 cm hoch werdende, parasitäre Pflanze. Sie parasitiert auf Schafgarben-Arten (Achillea) sowie seltener auf Beifuß (Artemisia vulgaris) und der Stängellosen Kratzdistel (Cirsium acaule). Der Stängel ist an der Spitze meist violett überlaufen, reichlich mehlstaubig-drüsig besetzt. Es werden meist mehr als 15 blauviolette Schuppenblätter ausgebildet.

Die Blüten stehen im spitzen Winkel von der Blütenstandsachse ab. Die Krone hat eine Länge von 18 bis 30 mm, an der Basis gelblich-weiß, zum Kronsaum hin lila gefärbt und mit rötlicher Aderung versehen. Die Staubbeutel sind 1,4 bis 1,5 mm lang. Die Narbe ist weiß oder bläulich gefärbt.

Quelle: wikipedia.org

 

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Was hier so bizarr und irgendwie schön erscheint, ist ein Gallmilbenbefall an einer Weide

Der Name Gallmilben kommt von den vielseitigen Auswüchsen, die sie an verschiedenen Pflanzen hervorrufen können und Gallen genannt werden. Es kann sich u.a. um sogenannte Wirrzöpfe an Weiden, Filzrasen, kleine Hörnchen, Hexenbesen und Nagelgallen handeln. Unter Umständen können sie starke Schädigungen an den Wirtspflanzen hervorrufen.

Quelle: wikipedia.org

 

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Wicken (Vicia)

Die Wicken sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die etwa 160 Arten kommen hauptsächlich in den nördlichen gemäßigten Gebieten vor.

Die gelegentlich als „Duft-Wicke“ oder „Gartenwicke“ bezeichnete Duftende Platterbse (Lathyrus odoratus) gehört nicht zur Gattung der Vicia, sondern ist eine Art der Gattung der Platterbsen (Lathyrus).

Das Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich die gemäßigten Klimazonen der Nordhalbkugel, erreicht aber auch die südamerikanischen Anden, das tropische Afrika und Hawaii.

Quelle: wikipedia.org

 

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ein ausgewaschener Ameisen-Bau

Das Erdnest ist die häufigste Nestart der Ameisen, bei der zumindest der Großteil aller Gänge und Kammern unterhalb der Erdoberfläche liegt. Erdnester sind sehr witterungsanfällig, sodass sie meistens nur an besonders geschützten Stellen wie beispielsweise unter wärmespeichernden Steinen zu finden sind. Manche Arten bilden auch einen Kraterwall um ihr Nest.

Die meisten Erdnester – wie zum Beispiel die der Gelben Wiesenameise (Lasius flavus) – verfügen über eine kleine Kuppel. Solche Erdnester können mehr Sonnenstrahlen auffangen als flache Nester.

Quelle: wikipedia.org 

 

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Ei einer Singdrossel – in diesem Fall war das Nest entweder nicht stabil genug oder zu klein……

In der Zeit von April bis Juli werden zwei Bruten von der Singdrossel aufgezogen. Sie brütet in einem stabilen Nest aus Gras und Laub in Astgabeln von Laub- und Nadelbäumen. Die Mulde des Nestes wird aus feuchtem Holzmulm gefertigt. Das Gelege hat eine himmelblaue Färbung. Die Brutdauer beträgt 12 bis 14 Tage.

Quelle: wikipedia.org

 

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Waldkiefer (Pinus sylvestris)

Die Waldkiefer ist ein schnellwüchsiger immergrüner Nadelbaum. Sie kann Wipfelhöhen bis 48 m und Stammdurchmesser bis zu 1 m erreichen. Ihr erreichbares Alter beträgt ca. 600 Jahre.

Die Waldkiefer ist in der Wuchsform sehr variabel. Je nach Standort kommen schmale kegelförmige oder breite schirmförmige Kronen vor. Die Aststockwerke sind locker aufgebaut. Ältere Bäume haben oftmals eine halbkugelige Krone und einen vollholzigen langen Stamm, bei dem die unteren Äste abgestorben sind. Auf Standorten mit geringer Substratauflage, auf Felsuntergrund oder als Windflüchter an Küsten bildet die Waldkiefer eine ausladende Schirmkrone aus.

Quelle: wikipedia.org

 

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scharfer Mauerpfeffer (sedum acre)

Der Scharfe Mauerpfeffer ist eine ausdauernde krautige Pflanze von niedrigem, rasig wachsendem Habitus und erreicht Wuchshöhen von fünf bis 15 Zentimeter. Die eiförmigen, dickfleischigen (sukkulent) Laubblätter werden vier Millimeter lang und zwischen zwei und vier Millimeter breit, wobei die Blätter meist unter der Mitte am breitesten sind. Die Blätter schmecken nach einigem Kauen meist scharf, wovon sich auch der volkstümliche Name ableitet.

Die Blüte ist fünfzählig mit sternförmig angeordneten, leuchtend goldgelben Blütenblättern. Die Kronblätter sind spitz bis zugespitzt und werden sechs bis acht Millimeter lang. Die Hauptblütezeit reicht von Juni bis August. Je Blüte entwickeln sich fünf Balgfrüchte, welche von Juli bis August reifen.

Quelle: wikipedia.org

 

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Um welchen Baum es sich hier handelt, kann ich nicht sagen. Ich dachte an Holunder oder eine junge Lindenart. Ist es aber nicht. So werde ich diesen Baum ab dem Frühjahr beobachten und schauen, was für Blüten oder Früchte daraus werden. Sobald ich mich schlauer gemacht habe, wird die exakte Beschreibung an dieser Stelle erscheinen.

 

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Rundblättrige Glockenblume (Campanula rotundifolia)

Die mehrjährige krautige Pflanze wird zwischen (10) 20 bis 40 (60) cm hoch. Der Stängel ist im unteren Bereich meist ringsum feinflaumig behaart. Die meist kahlen und ganzrandigen Stängelblätter sind gleichmäßig angeordnet; die oberen sind schmal linealisch, die unteren schmal lanzettlich geformt. Die Grundblätter sind dagegen von nieren- oder herzförmig-rundlicher Gestalt. Sie sind relativ lang gestielt und gekerbt oder gesägt. Zur Blütezeit sind sie allerdings oft verwelkt. Der Stängel ist meist mehr- bis vielblütig.

Blütezeit ist von Juni bis September. Die Blütenknospen stehen in der Regel aufrecht und beginnen erst kurz vor dem Aufblühen zu nicken. Die etwa 1,2 bis 2,2 cm lange Krone ist in etwa zu einem Drittel in dreieckige Zipfel gespalten und von violettblauer Farbe.

Die Pflanzen enthalten Inulin und Triterpensaponine, die blutstillend und entzündungshemmend wirken.

Quelle: wikipedia.org

 

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Ackerhummel auf Natternkopf (echium vulgare)

Der Natternkopf ist eine zweijährige oder mehrjährige krautige Pflanze. Der Gewöhnliche Natternkopf wird 25 cm bis 1 m hoch und besitzt steife Borsten an Stängeln und Blättern. Seine Blüten stehen in Thyrsen mit einfachen Wickeln. Die Blüten sind zuerst männlich, dann weiblich (vormännlich). Die Kronblätter sind 15 mm bis 22 mm lang, zuerst rosa bis violett gefärbt, später werden sie blau bis himmelblau. Charakteristisch ist die trichterförmige Kronröhre mit ungleichen Zipfeln. Die Staubblätter sind ungleich lang und ragen aus der Blüte heraus. Der Griffel ist zweispaltig und zwischen den Klausen grundständig. Der Fruchtknoten ist tief vierspaltig, die Früchte sind in vier Klausen zerfallene Spaltfrüchte.

Quelle: wikipedia.org

 

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Ein kleiner Holzelefant gegen ein großes Holzmonster (so die Meinung meiner Enkeltochter)

Die Phantasie der Kinder ist teilweise uneingeschränkt kurios. Dennoch, bei längerem Hinsehen, könnte man tatsächlich einen kleinen Holzelefanten entdecken. Dieser, sowie das „große Holzmonster“ dienen anderen Tieren, Pflanzen und Insekten als neuer Lebensraum.

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